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Süddeutsche Zeitung 23. August 2007
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Straßenmusiker: Stadt erlässt strengere Regeln
Die Stadt will die Straßenmusiker in den Fußgängerzonen an Sonn- und Feiertagen zum Schweigen bringen. Von Anfang Oktober an werden sich die Musiker, die im Fußgängerbereich in der Altstadt spielen wollen, an diesen Tagen ebenso eine Sondernutzungs- genehmigung holen müssen wie bisher schon an Werktagen. Auch mit Genehmigung dürfen sie künftig an Sonn- und Feiertagen erst von drei Uhr nachmittags an ihre Instrumente auspacken. Während die Stadt erklärt, sie reagiere mit den neuen Regeln auf Beschwerden von Anwohnern, fühlen sich die Musiker ungerecht behandelt: "Das ist absolut unfair", sagt Alex Jacobowitz.
Der Amerikaner, der seit 1991 regelmäßig mit seinem Xylophon in der Fußgängerzone auftritt, sieht die Straßenmusik durch einen "üblen Ordnungswahn" der "sowieso schon strengsten Stadt Deutschlands" gefährdet.
Immerhin kämen auch an Sonntagen 20 000 Besucher in die Innenstadt, so Jacobowitz: "Wenn wir da nicht spielen dürfen, geht uns das richtig ans Geld."
jbb |
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